Rotte Phönix - 2017


Kulti-Sunntig (24.09.2017)

Der Kulti-Sunntig: ein alljährlicher Klassiker für uns Güetlianer! Am letzten sonnigen September-Sonntag des Jahres trafen sich Jung und Alt für einen kulturell gehaltvollen Tag am Bahnhof Schaffhausen. Frisch und munter (oder mit gekonnt abgedeckten Augenringe) tschumpelten 23 aktive und ehemalige Pfadfinder ins Züricher Wiiland zum Stammheimer Hopfentropten... ab ins Bier-Brau-Seminar!

 

Nahlin, Skippy, Jojo, Pipoca, Speedy, Aajun, Fux, Surri, Kobold, Aglaia, Kiria, Lashiva, Hannibal, Chap, Mogli, Diabolo, Phao, Calimera, Twist, Ekoto, Mirtillo, Thaiti und Runja: ein ganzes Rudel mit Alpha-Routeführer Jojo an der Spitze bahnte sich über Stock und Stein einen Weg zum Bier-Brau-Hof, ganze 800m vom Stammheimer Bahnhof entfernt. Hier wurden wir mit Bier, Süssmost und Hopfenbrötchen begrüsst, und wurden nach und nach eingeführt in die Kunst des Bierbrauens. Dies geht etwa so:

 

Am Anfang ist das Korn. Das gekeimte Korn, das Malz also (auch in karamellisierter-crunchy-Form zum Mitnehmen auf die Hopfenplantage-Tour). Dies wird im ersten Schritt mit einer Schrotmühle aufgebrochen, dann zusammen mit Wasser in den Bottich geworfen, wo es stetig aufgeheizt wird, um die vergärbaren Zuckern von den unvergärbaren zu trennen. Dieser Prozess dauert so ungefähr eine Stunde, zufälligerweise genau die Zeitspanne einer Führung durch den Hopfenlehrpfad. Viel vom sonst urwaldigen Hopfengarten ist aber nach dem grossen Unwetter des letzten Monats leider nicht übriggeblieben, und wir mussten die Hopfendolde an ihren einsamen Strängen einzeln aufspüren...

 

Zum Glück waren da aber noch genug Dolde einer früheren Ernte übrig, um unsere knapp 50 Liter Bier fertig zu brauen. Die Masse aus Malz und Wasser wird nämlich nach dem Maischen in einen zweiten Bottich gefüllt, wo die Lösung von den festen Stoffen getrennt wird, und je nach Geschmack mit mehr oder weniger Hopfen als Würze gespickt. Damit die Malz-und-Hopfen-Lösung nicht vom ausgefallenen Eiweiss getrübt wird, setzt der Bierbrauer die Masse in Rotation, und die ungewünschten Materialen setzen sich als Kegel in der Mitte des Gefässes ab (hallo Physik).

 

So. Nun war der strenge Teil des Tages vorbei, und wir machten uns an unser Mittagsfestmal: Fleisch- und Käse-Plättli mit... Bier natürlich. Nachdem jeder seine ein bis allerhöchstens zwei Bierhumpen ausgetrunken hatte, galt es ernst: Team Rot trat gegen Team Blau in drei olympischen Disziplinen an: Holz-Ski-Slalom-Fahren, Stiefel-über-den-Kopf-Wurf und Bier-Humpen-Curling. Präzision, Willenskraft und Teamgeist waren gefragt, und schlussendlich konnte sich Team Rot UH MEGA KNAPP gegen Team Blau durchsetzen... ;-) Der Spassfaktor war aber auf jeden Fall da.

 

Währenddessen hat sich unser fast-Bier dem nächsten Schritt seines Werdegangs gewidmet: die alkoholische Gärung. Da dieser Schritt allerdings einige Wochen dauert, machten wir uns langsam auf den nach-Hause-Weg, um der Bierlösung die nötige Ruhe im Lagerraum zu gewähren. In wenigen Wochen dürfen wir das selbstgebraute Bier in Flaschenform abholen und zuhause degustieren. Um diese lange Wartezeit zu überbrücken, nahmen wir noch ein letztes Stammheimer Hopfentropfen-Bier mit auf den Weg – nur um an diesem sonnigen Sonntag hydriert zu bleiben, versteht sich. Schliesslich besteht ja Bier aus 90 Prozent Wasser! ;-)

 

Danke allen für diesen tollen Anlass – für die Schnupftabak-verschmierten Gesichter (hier nenne ich keine Namen), die Lacher beim Stiefel Weit-/Kurzwurf (mit Helm und Chäppli), die guten Gespräche über Bier und Plättli und die pfadihaft flotte Stimmung des ganzen Tages.

 

Auf weitere gemeinsame Abenteuer!

Allzeit bereit, Runja 


Plauschsamstag (20.05.2017)

Endlich war es wieder soweit – der alljährliche Plausch-Samstag der Rotte Phönix stand vor der Tür. Um 12:00 Uhr versammelten sich 13 Nasen bei schönstem Wetter mit Sonnenschein beim Landhaus: Amira, Keeny, Nahlin, Diabolo, Maki (welche zuerst beim Schützenhaus wartete, bis sie den Treffpunkt nochmals richtig gelesen hatte), Ekoto, Fux, Mogli, Jojo, Bonsai, Galago, Clever und Twist. Schön war es, sich endlich wieder einmal zu sehen – vor allem, da sich bei diesen Treffen immer ehemalige und noch aktive Leiter der Abteilung Güetli wieder einmal treffen.

 

Verteilt auf die Autos startete die Fahrt durch die halbe Schweiz, durch Schluchten und über Passstrassen nach Sörenberg – das Ziel unseres Plauschanlasses. Gespannt wie Flitzebogen waren wir auf unsere diesjährige Aktivität – ein 3D Bogenschiessparcours.

 

In Sörenberg wurden wir schon von Smart begrüsst, welcher direkt von Basel ins schöne Luzernerland gereist war. An dieser Stelle erwähnen wir jetzt nicht, welches Auto zuletzt ankam... J Unsere Truppe war nun auf jeden Fall komplett und die Action konnte losgehen.

Durch verschieden farbige Bandanas wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Als Robin Hood-Laien hatten wir natürlich nicht viel Ahnung, wie sich mit Pfeil und Bogen das Ziel am besten treffen lässt. Deshalb erhielten wir eine kurze Einführung in diese interessante Sportart. Wie stellt man sich am besten vor das Zielobjekt? Wie zielt man?  Und wie fest spannt man den Bogen?

 

Endlich konnte der Parcours beginnen. In den 3-er und 4-er-Gruppen absolvierten wir die 16  verschiedenen Posten. Diese waren auf einer wunderschönen Rundwanderung in der Natur zu finden und es galt, die Hirsche, Büffel, Füchse oder Krokodile so gut wie möglich zu treffen. Die Tiere waren aus einem Kork-ähnlichen Material und es machte richtig Spass, sich als Green Arrow oder Katniss Everdeen zu fühlen, neben Bäumen und Wildbächen in der Natur den Bogen zu spannen und die Teammitglieder anzufeuern.

Gut zwei Stunden dauerte die Runde und es gab so einige Volltreffer – ob ins Nasenloch des Bären, in das Geweih des Hirsches oder in den Baum daneben. Es wurde gelacht, gejubelt, gepost (für Insta und Snapchat) und ein bisschen „gehatet“. Glücklich machte es auf jeden Fall alle!

 

Zum Abschluss versammelten wir uns dann in der Beiz für die Auswertung – Spannung lag in der Luft! Auf dem letzten Platz lag Team LILA aka Füdli-Schüss (Ekoto, Bonsai, Twist), auf dem dritten Platz Team BLAU (Amira, Keeny, Jojo). Team ROT (Galago, Fux, Nahlin) schoss sich auf den zweiten Platz und Team GELB aka Dischtrikt Deiwörseti (Diabolo, Mogli, Maki, Smart) gewann mit grossartigen 748 Punkten den ersten Platz – dafür gab es natürlich ein schönes Abzeichen als Erinnerung!

 

Von allen Spielern die höchste Punktzahl machte Ekoto 242 Punkten - ein richtiger Robin Hood!

Es hat allen riesig Spass gemacht und freudig traten wir die Heimreise an.

Für viele hiess es in Schaffhausen angekommen direkt weiter zum nächsten Pfadianlass – nämlich den Grillplausch in der Pfadihütte Neuhausen. Die älteren Kaliber freuten sich an diese Stelle auf das Bett und ganz bestimmt auf den nächsten Pfadi-Anlass.

 

An dieser Stelle herzlichen Dank an Jojo für die Organisation – es war wirklich toll!

 

 Allzeit bereit, Twist


Bowling - Event (21.01.2017)

Bowling - Five in Thayngen